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Min. 10 € · umsatzfrei, 10 € Einsatz an Slots nötig Es gelten die AGB
- PayPal
- paysafecard
- Trustly
- Klarna
- Skrill
- +3
- GGL-Lizenz
- PayPal
- Schnelle Auszahlung
Orientierung durch transparente Informationen
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Grenzen und Zeitangaben beziehen sich auf die im Text genannten Anbieterbeispiele. Sie sind keine allgemeingültigen Limits des Zahlungsdienstes.
CashtoCode ist ein Bargeld-Zahlungsverfahren der Funanga AG, eines 2013 gegründeten Zahlungsunternehmens. Die Idee: Der Nutzer erzeugt online einen Barcode über einen festen Betrag, bezahlt diesen Betrag bar an einer Partnerkasse im Einzelhandel, und der Händler erhält anschließend die Bestätigung der Zahlung. Weltweit nennt der Dienst rund 550.000 Verkaufsstellen.
Für den deutschen Glücksspielmarkt ist die Methode mit einer Einschränkung verbunden, die die Quelle selbst benennt: GGL-lizenzierte Anbieter führen CashtoCode im Kassenbereich praktisch nicht. Der Grund liegt im Glücksspielstaatsvertrag 2021, der anonyme Zahlungsmittel im Fernvertrieb untersagt. Eine Barzahlung an der Ladenkasse ohne Kontobindung fällt in diese Kategorie.
Dieser Beitrag beschreibt, wie das Verfahren technisch funktioniert, warum es bei legalen Anbietern fehlt und welche Methoden den Bargeld-Aspekt im regulierten Markt abbilden. Eine Übersicht aller Methoden bietet die Seite Zahlungsmethoden im Vergleich.
CashtoCode ist kein Wallet. Es gibt kein Konto, keine App-Registrierung und kein Guthaben beim Zahlungsdienst. Stattdessen wird jede Zahlung einzeln angestoßen und vor Ort in bar beglichen.
Der Ablauf, wo die Methode angeboten wird:
Die Gutschrift erfolgt nach der Barzahlung zeitnah, die genaue Dauer hängt von Anbieter und Abwicklung ab. Die Quelle empfiehlt, den Kassenbeleg aufzubewahren, bis das Guthaben vollständig im Spielerkonto erscheint.
Da der Code über einen festen Betrag läuft, sollte die Summe vorab bewusst gewählt werden. Eine Korrektur nach oben ist an der Kasse nicht möglich; für einen höheren Betrag muss ein neuer Code erzeugt werden.
CashtoCode ist ein reiner Einzahlungsweg. Eine Auszahlung von Gewinnen über das Verfahren ist technisch nicht vorgesehen, da es weder ein Konto noch eine Kennung gibt, auf die ein Anbieter Geld überweisen könnte.
Wer mit CashtoCode eingezahlt hat, benötigt für die Auszahlung eine zweite Methode. In der Praxis ist das meist die SEPA-Überweisung auf das verifizierte Bankkonto, bei einzelnen Anbietern auch eine Kartenrückbuchung oder ein E-Wallet. Die Quelle rät, diesen Schritt vor der ersten Einzahlung zu planen, damit Bankdaten und Mindestbeträge später keine Verzögerung verursachen.
Bei lizenzierten Anbietern ist die Identitätsprüfung bereits bei der Registrierung abgeschlossen, sodass vor der Auszahlung kein zusätzlicher Verifizierungsschritt nötig ist. Welche Dokumente dafür gebraucht werden und wie das Verfahren abläuft, erklärt der Beitrag zur Identitätsprüfung.
CashtoCode nimmt dem Bezahlen die Geschwindigkeit und gibt dem Budget eine physische Grenze, genau deshalb passt es nicht in den regulierten deutschen Markt.
Die Mindesteinzahlung legt der Anbieter fest. Die Quelle nennt in ihrer Übersicht überwiegend 10 €, bei einzelnen Betreibern 5 € oder 1 €. Nach oben gilt bei lizenzierten Anbietern das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat nach GlüStV 2021, das über LUGAS kontrolliert wird. Ob CashtoCode selbst Höchstbeträge pro Code vorsieht, lässt die Quelle offen.
Gebühren erheben Anbieter für die Einzahlung in der Regel nicht. Die Quelle weist jedoch darauf hin, dass externe Kosten auf Seiten der Verkaufsstelle oder des Zahlungsdienstes möglich sind und vor der Zahlung geprüft werden sollten.
Für Spieler, die den Bargeld-Aspekt suchen, bietet der regulierte Markt eine zugelassene Alternative:
| Merkmal | CashtoCode | Paysafecard |
|---|---|---|
| Bargeldkauf im Handel | Ja, Code wird vor Ort bezahlt | Ja, PIN wird vor Ort gekauft |
| Konto beim Zahlungsdienst | Nein | Für höhere Beträge my paysafecard |
| Auszahlung möglich | Nein | Nein |
| Bei GGL-Anbietern geführt | Praktisch nicht | Bei vielen Anbietern |
Die Paysafecard bildet den Bargeld-Weg damit innerhalb des regulierten Marktes ab, mit derselben Einschränkung bei der Auszahlung.
Das Verfahren selbst ist aus Datenschutzsicht sparsam: Der Anbieter erhält weder Bankverbindung noch Kartennummer, und auch der Zahlungsdienst speichert kein Kundenkonto. Die Zahlung ist an den Code gebunden, der an der Kasse eingelöst wird. Für Nutzer, die ihre Finanzdaten nicht im Kassenbereich hinterlegen möchten, ist das der Kern des Angebots.
Dieselbe Eigenschaft ist zugleich der Grund für die fehlende Akzeptanz bei lizenzierten Anbietern. Der GlüStV 2021 verlangt, dass jede Zahlung lückenlos einer identifizierten Person zuzuordnen ist, unter anderem damit das Einzahlungslimit über LUGAS und der Abgleich mit der Sperrdatei OASIS funktionieren. Eine Barzahlung an der Ladenkasse erfüllt diese Anforderung nicht, auch wenn das Spielerkonto selbst verifiziert ist.
In der Praxis findet sich CashtoCode deshalb überwiegend bei Betreibern ohne deutsche Lizenz. Dort fehlen die Schutzmechanismen des regulierten Marktes: kein monatliches Einzahlungslimit, keine Einsatzgrenze von 1 € pro Spielrunde, keine bundesweite Selbstsperre, und Ansprüche auf Auszahlung lassen sich vor deutschen Gerichten kaum durchsetzen. Woran solche Angebote zu erkennen sind, beschreibt der Beitrag zu Anbietern ohne deutsche Lizenz.
Ein eingebauter Vorteil des Verfahrens bleibt erwähnenswert: Da jeder Code über einen festen, bar bezahlten Betrag läuft, setzt die Methode eine natürliche Budgetgrenze. Spontane Nachzahlungen erfordern einen weiteren Gang zur Kasse.
CashtoCode ist ein funktionierendes Bargeld-Verfahren mit klaren Stärken: keine Konten, keine Finanzdaten beim Anbieter, feste Beträge als Budgetschranke. Für den deutschen Glücksspielmarkt sind diese Stärken jedoch das Problem. Die Anonymität der Barzahlung ist mit den Anforderungen des GlüStV 2021 nicht vereinbar, und lizenzierte Anbieter führen die Methode praktisch nicht.
Wer bar einzahlen möchte und dabei im regulierten Markt bleiben will, nutzt die Paysafecard, die bei vielen Anbietern geführt wird, ebenfalls keine Auszahlung erlaubt und im Handel erhältlich ist. Wer die Trennung von Bankdaten und Anbieter sucht, aber auch auszahlen möchte, ist mit PayPal besser bedient.
Die Budgetgrenze, die CashtoCode durch den Gang zur Kasse erzwingt, lässt sich bei jedem lizenzierten Anbieter auch im Spielerkonto einstellen: Einzahlungs- und Einsatzlimits sind dort Pflichtfunktionen. Hinweise dazu und zu Beratungsangeboten finden sich unter verantwortungsvolles Spielen. Welche zugelassenen Methoden in Echtzeit buchen, zeigt die Übersicht schnelle Zahlungsmethoden.
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